Burgbesuch

In der Vergangenheit war Pernstein ein wichtiger und reicher Sitz. Die Familie von Pernstein wusste, wie sich ein gemütliches Leben zu beschaffen und ihr Vermächtnis blieb uns größtenteils bis heute erhalten.

Jede Besichtigung fängt an der Forte an, die sich vor dem Eingang in den Burgpalast befindet. Über der Eingangstür prangt der Famillienwappen Pernsteins, Urkopf mit einem Ring in den Nüstern. Bevor man die Burg betritt, fehlt nicht nur einem ein, dass sie auch vom außen her ziemlich ungewöhnlich aussieht. Mag sein. Die ganze Burg ist von passenden Erkern umringt, die einen besonderen Effekt bewirken. Die Burgfläche im Erdgeschos ist nämlich kleiner als in den höheren Stockwerken.

Sehr interessant ist auch das Baumaterial. Wenn Sie sich die Burg näher anschauen, stellen Sie fest, dass die Burgmauer leicht atypisch ist. Es ist kein Wuder. Für den Burgbau wurde Marmor angewendet – ein untypisches Material für einen Burgbau.

Burginnenräume

Am Besichtigungsanfang ist die Burg ein schroffer, spätgotischer Bau. Dicke Wände, kleine Fenster und wirkende Gewölbe. Besonders die Gewölbe lohnen sich, sich sie näher anzuschauen. Der Baumeister strengte sich an, fast jeder Raum in der Burg hat ein anderes Gewölbe – Kreuz-, Tonnen-, Zellengewölbe. Die Besichtigung verlangt nicht nur um sich herum zu schauen, aber auch über sich selbst.

Arkýøe pod hradními okny

Im ersten Stock gibt es noch ein interessantes Merkmal. Schon von weit her können Sie sehen, dass die Burg auf einem Felsen steht, aber kaum jemand würde erwarten, dass der Felsen in den Bau hineingezogen wurde. Am Mauerfußende kann man geglättete Steinvorsprünge sehen, die uns vermuten lassen, wie tief der Felsen in den Bau eingelassen wurde. Aber zurück zum Interieur. Im Erdgeschoss verweilen wir nur kurz , weiter gehen wir durch enge mit mittelalterlichen Inschrifften verzierten Gänge. Es sollen unter ihnen auch welche von Federn antischer Meister sein, die sich die Soldaten, die Dienerschaft (oder wer auch immer) für den Ausdruck ihrer Gedanken liehen.

Weiter gelangen Sie zu den neueren Räumen, die noch nicht so lange her bewohnt wurden. Die Interieure hören auf an eine Burg zu erinnern und sehen eher nach einem Schloss aus. Einen großen Umbruch in dieser Hinsicht stellt der Rittersaal dar, einer der prunkvollsten Burgräume. In diesem Raum verlies der Architekt die schroffe Gotik und ließ den Raum unter dem Renaissanceglanz aufblühen. Ähnlich sind auch die anderen Wohnräume, die dem Geschlecht von Pernstein und folgend von Mittrowski gehörten. Es gibt dort mehr Möbel und auch Bilder und allgemein wirken sie gemütlicher.

Außerhalb des Palastes

Außerhalb des Palastes sind die dunkle Hungerkammer und die prunkvolle Burgkapelle zugänglich. Beide befinden sich im Burgareal, hinter der Kasse.

Prostøední z bran

Bevor Sie dieses Areal betreten, gehen Sie durch drei Tore und Vorhöfe hindurch. Hinter dem ersten Tor befindet sich der größte aller Vorhöfe, der den idealen Zufluchtsort für alle Wanderer und Verirrte darstellt. Hier gibt es ein paar Souvenirläden und es fehlen auch ein Restaurant und ein Imbiss nicht, die man schon von weit her riechen kann. Außerdem kann man von der Burgmauer aus die schöne Aussicht auf die umliegenden Wälder genießen.

Die Besichtiung

Wenn Sie kein Termin vorher vereinbaren, wird Ihnen die Grundbesichtigung durch den Hauptpalast angeboten, die ungefähr ein Drittel der gesamten Burgfläche aufnimmt. Andere Besichtigungsrunden müssen Sie vorher vereinbaren. Falls Sie Glück haben und jemand durch diese spezielle Besichtigungsrunde geführt wird, können Sie mitgehen. Die vereinbarte Besichtigungsrunde beinhaltet eine komplexe Führung über die Geschichte der Adelsfamilie von Pernstein und natürlich auch ausführlichere Besichtigung sonst verbotener Burginterieure. Falls Sie ein Geschichteliebhaber sind, werden Sie sicher diese Besichtigung schätzen.

Information über den Eintritt und die Besichtigungsrunden.